Klimaaktionstag: #KeinGradWeiter

Radausflug von Neckargemünd zur FFF-Kundgebung nach Heidelberg

Auch in Zeiten von Corona ist die Klimakrise unverändert wichtig, nein, wichtiger denn je. Um das zu unterstreichen haben sich am Freitag 25.9. ca vierzig Teilnehmer/innen von Neckargemünd mit dem Rad auf den Weg nach Heidelberg zur zentralen FFF-Kundgebung auf die Neckarwiese gemacht.

Mit und ohne Akku, mit Kinderanhänger oder gleich mit drei Kindern auf dem Lastenrad: Ein bunte Truppe hatte sich zum globalen Klimaaktionstag auf dem Marktplatz in Neckargemünd eingefunden, um gemeinsam nach Heidelberg zu fahren. Damit stellten sich die Teilnehmer/innen wie auch bei den vorangegangenen Aktionstagen hinter die Forderungen der Fridays-For-Future-Bewegung nach raschen, wirksamen und umfassenden Maßnahmen gegen den Klimawandel, wie sie die Wissenschaft seit langem anmahnt, mit denen sich die Entscheider/innen in der großen Politik wie auch vor Ort aber immer noch schwer tun.

Die Veranstalter in Heidelberg hatten diesmal das Themenspektrum erweitert und in Reden und musikalischen Beiträgen neben der Klimafrage auch die Forderung nach Gerechtigkeit – zwischen Ländern, Geschlechtern, Menschen verschiedener Hautfarben oder sexueller Orientierung – betont.

Die Verbindung zwischen dem Klima- und dem Gerechtigkeitsthema wurde besonders augenfällig in der Rede von „Patrice“, einem Aktivisten aus Togo, der über die desaströse Bilanz des Wirkens von Heidelberger Cement sowohl unter Klima- als auch unter Menschenrechtsgesichtspunkten informierte.

Für die Delegation aus Neckargemünd unterstrich die Fahrt außerdem ein weiteres Mal, wie dringend der bald kommende Radweg zwischen Neckargemünd und Schlierbach benötigt wird, wo der Radverkehr sich bislang noch auf dem Radstreifen vor dem mit 100km/h vorbeibrausenden PKW-Verkehr in Acht nehmen muss.

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