Endlich mal wieder Musik!

Die Neckargemünder Grünen in der ungewöhnlichen Rolle als Konzertveranstalter

Am vergangenen Sonntag fand in Neckargemünd nach lange Corona-bedingter Pause mal wieder ein Konzert statt: Mit einen Programm, das passend zur Situation „Musikalisch verreisen“ hieß, entführten die Sopranistin Angelika Rheinhard mit Emanuela Kaess am Klavier, das Streichquartett der jungen Kammerphilharmomie Rhein-Neckar (Tabea Kalb, Emily Schlüchtermann sowie Emanuel und David Rheinert) sowie Markus und Maria Karch (Piano und Geige) ihr Publikum nach Italien, Spanien, Frankreich, England und bis nach Venezuela.

Musik in Zeiten von Corona: Funktioniert!
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Rhein-Neckar Grüne beantragen, den Klimanotstand zu erklären

Kreistagmehrheit spricht sich für Vertagung aus

Bei der letzten Sitzung des Kreistags Rhein-Neckar in Ketsch am vergangenen Dienstag haben die Grünen beantragt, den „Klimanotstand“ auszurufen, wie dies in den vergangenen Monaten bereits über 1000 Städte weltweit getan haben. Ungebremst schreitet der Klimawandel voran und sowohl weltweit und deutschlandweit, wie auch hier in der Region sind die derzeit beschlossenen Maßnahmen und Pläne zu seiner Eindämmung völlig unzureichend.

Der „Klimanotstand“ drückt aus: Achtung! Mit dem gegenwärtigen Vorgehen wird das nix. Wir müssen die Krise endlich ernst nehmen!
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Mahlzeit

Die Gastronomie in Neckargemünd braucht unser aller Hilfe – und unseren Appetit!

Die Beschränkungen während der Corona-Krise betreffen die Menschen in Deutschland unterschiedlich stark: Während manche mit keinen oder geringen Einbußen durch diese Phase kommen, sind andere neben aller Sorge um die eigene Gesundheit und die ihrer Familien und Freunde auch ökonomisch schwer getroffen. Zu diesen Gruppen gehört sicher ganz die Gastronomie, die durch die derzeit geltenden Regeln fast auf Null herunterfahren musste. Restaurants und Kneipen sind geschlossen, Existenzen und Jobs sind gefährdet und längst nicht alles kann durch die rasch eingeführten Rettungsmaßnahmen von Land und Bund aufgefangen werden.

Hier aber können wir alle, kann die ganze Bevölkerung unterstützen und eingreifen:

  • Öfter mal Mahlzeiten zum Mitnehmen ordern
  • Nach Aufheben der Beschränkungen: Mal wieder Essen gehen
  • Bis dahin: Jetzt schon Gutscheine kaufen für die Zeit danach

Voraussichtlich noch im Mai werden die Restaurants und Kneipen wieder öffnen dürfen – aber dann verständlicherweise nur unter Auflagen: So werden Tische freibleiben müssen um den nötigen Abstand zu wahren. Zudem gilt in der Gastronomie schlicht, dass einmal verlorener Umsatz kaum nachgeholt werden kann. Wer im März einen Schrank kaufen wollte und es wegen der Krise verschoben hat, kauft diesen Schrank halt jetzt, aber eine Mahlzeit, die im März nicht bestellt wurde, ist einfach verloren.

Wir können der Gastronomie hier einfach helfen – und uns dabei noch etwas Gutes tun. Lasst uns schauen, dass in den Zeiten der Krise nicht allein Netflix gute Umsätze macht, sondern denken wir auch an die Neckargemünder Wirtinnen und Wirte und alle in der Gastronomie Beschäftigten.

Tipp für Take Aways: Um Berge von Abfall zu vermeiden: Da wo es möglich ist Mehrwegschüsseln verwenden! Einfach sauber mitbringen und etwas früher kommen. Auch für die Gastwirt*innen gibt es günstige Lösungen dafür: Das Geschirr kann verkauft oder vermietet werden – beim nächsten Essen einfach wieder mitbringen.

Bei allem gilt stets: Umsichtig bleiben, Maske tragen, Abstand halten. Aktuelle Informationen finden Sie stets auf den Seiten der Stadt Neckargemünd (www.neckargemuend.de) und des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de). Bleiben Sie gesund und Guten Appetit.

Der „52GW Deckel“ bei der Solarenergie muss weg!

Deutschland verspricht die Unternehmen in der Coronakrise zu stützen – schnürt den Erneuerbaren Energien jedoch weiter die Luft ab.

Stefan Geißler – 4.5.2020

Derzeit plant Deutschland Förderungen von ungeahntem Ausmaß, um Unternehmen durch die Coronakrise hindurch zu stützen. Dreistellige Milliardensummen werden bereitgestellt und Bundeswirtschaftsminister Altmeier (CDU) versichert, kein gesundes Unternehmen werde von der Bundesregierung fallen gelassen. 

Und während die Idee breite Zustimmung findet, dass diese Maßnahmen insbesondere zukunftsträchtigen Wirtschaftszweigen zugutekommen müssen, scheint dies ausgerechnet für die Erneuerbaren Energien nicht zu gelten; im Gegenteil: deren Chancen werden durch willkürliche und fatale Regelungen künstlich beschnitten. 

„Der PV-Deckel muss weg“, denn gekettet an unsinnige Blockaden wird der Kampf gegen den Klimawandel schwer. Zeichnung © Michael Hüter.

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Die Energiepioniere im Hunsrück: Einnahmen rauf, CO2 runter!

Delegation aus dem Rhein-Neckar-Kreis informiert sich über die Energiewende im Hunsrück

Eine 15-köpfige Delegation aus dem Kreistag und der Kreistagsverwaltung nahm am vergangenen Samstag die Gelegenheit wahr, sich anlässlich eines Informationstages den Stand der Energiewende im Rhein-Hunsrück-Kreis näher anzusehen. Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal im Gemeindezentrum in Külz als die Veranstalter mit ihrem Vortragsprogramm begannen:  Routiniert berichten die Bürgermeister der Orte Neuerkirch und Külz, Volker Wichter und Bernd Ries sowie der Klimamanager des Rhein-Hunsrück-Kreises Frank-Michael Uhle von den Anfängen des Projekts und den inzwischen deutlich sichtbaren Erfolgen.

Rechts das Holzhackschnitzelheizwerk, im Hintergrund das Solarthermiefeld: Die Leute in Külz und Neuerdorf im Hunsrück haben ihre Hausaufgaben gemacht.
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Rechtsextremer Terror in Hanau

Wir sind fassungslos über die Taten von Hanau und unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen.

Nach dem derzeitigen Stand gehen die Behörden von einer rassistisch motivierten Tat aus, die daher ein Angriff war, der nicht nur gegen die Opfer von Hanau gerichtet war, sondern der allen Menschen mit Migrationshintergrund oder mit anderer Hautfarbe galt. Auch ihnen gelten daher unsere Gedanken. Wir möchten ausdrücken, dass wir an ihrer Seite stehen und dass wir nicht zulassen werden, dass ein friedliches Zusammenleben in diesem Land durch rassistische Gewalttäter unmöglich gemacht wird.

Beim schlimmsten terroristischen Anschlag in Deutschland seit Jahrzehnten
starben in der Nacht auf Freitag in Hanau 10 Menschen. (Foto: Michael Schwarzenberger auf pixabay -CC)