Unsere Fraktion

Wir stellen derzeit 7 Stadträtinnen und Stadträte in Neckargemünd und sind damit (gleichauf mit den Freien Wählern) die größte Fraktion im Gemeinderat.

Petra Groesser – Fraktionsvorsitzende

Petra Groesser - Listenplatz 1

62 Jahre, verwitwet, ein erwachsener Sohn, Verwalterin von Eigentumswohnanlagen.

„Für ein gestärktes, zukunftsfähiges Neckargemünd“
Ich bin aktiv im Vorstand des Ortsverbands und des Kreisverbands von B90/Die Grünen, bei den Gemeinschaftssolaranlagen und der Hochsee-Segelvereinigung Kupfalz (HSVK) und Begründerin des Asylkreises Neckargemünd, außerdem Mitglied bei Metropolsolar Rhein-Neckar, Erneuerbare Energien Elsenztal, Greenpeace und der „Tafel“. Seit 2009 sitze ich im Gemeinderat, bin Fraktionsvorsitzende, Mitglied im Ausschuss für Bau, Umwelt und Verkehr, Hauptausschuss und dem Gemeindeverwaltungsverband. Außerdem Aufsichtsrätin bei den Stadtwerken Neckargemünd.

In den nächsten 5 Jahren stehen schwerpunktmäßig die Themen „Sozialer Wohnungsbau“, Fortschreibung und Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz, mehr Bürgerbeteiligung, Integration, die Fortführung der Altstadtsanierung und die Umgestaltung des Neckarufers an. Ich möchte mich außerdem einsetzen für eine Belebung der Altstadt, für einen Stadtbus, der den Hollmuth und Mühlrain an die Altstadt und den Bahnhof anbindet. Eine rasche Umsetzung des Lärmschutzgutachtens und des Radwegekonzeptes ist ebenso wichtig, wie die Ausarbeitung eines Konzeptes wie sich Neckargemünd mit den Ortsteilen für die nächsten Jahrzehnte zukunftsfähig in wirtschaftlicher und touristischer Hinsicht aufstellen kann.

Hermino Katzenstein

Hermino Katzesntein - Listenplatz 2 * 1969 verheiratet, gemeinsam vier erwachsene Töchter. Seit 2016 Landtagsabgeordneter, Vorsitzender des AK Verkehr und Sprecher für Fuß- und Radverkehr der Grünen im Landtag. Seit 2009 Stadtrat für die Grünen in Neckargemünd, Bis 2016 Mitglied im Hauptausschuss und bis 2013 im Ausschuss für Bau, Umwelt und Verkehr des Gemeinderats. Mitglied des Vorstands der Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen Neckargemünd bis 2016, Vorstandsmitglied und verkehrspolitischer Sprecher des ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg. Mitglied bei der Gewerkschaft ver.di, dem VCD und der Tafel Neckargemünd.

„Der Klimaschutz hat oberste Priorität“

Als Physiker weiß ich um die ernste Situation, wir befinden uns bereits in einer Klimakrise. Die ersten Anzeichen sind auch hier zu spüren: der letzte extrem heiße Sommer oder die heftigen Starkregenfälle. Und das Zeitfenster, in dem wir etwas tun können, hat sich fast geschlossen. Aber ich will, dass unsere Kinder und Enkel noch auf einem intakten Planeten leben können. Dafür brenne ich, dafür mache ich Politik!

Wir Grüne haben in den letzten Jahren einiges in und für Neckargemünd erreicht, aber es gibt noch so viel zu tun, wir sind noch lange nicht fertig. Klimaschutz- und Radwegekonzept müssen konsequenter umgesetzt und ein Fußgängerkonzept entwickelt werden!
Denn die Klimawende und die Verkehrswende müssen auch hier lokal vor Ort ernsthaft angegangen werden. Und ich werde für unser neues Grünes Projekt, das Stadtticket für den ÖPNV, kämpfen.
Ich lebe mit meiner Frau, unserem Kater und einem kleinen Rudel Fahrräder in der Neckargemünder Altstadt. Ohne eigenes Auto – wir nutzen, wenn nötig, das Carsharing. Angestellt bin ich im Rechenzentrum der Universität HD, von 2010 bis 2016 war ich Vorsitzender des Personalrats der Uni. Jetzt bin ich direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Sinsheim, Mitglied des Petitionsausschusses und Vorsitzender des AK Verkehr. Dem Gemeinderat der Stadt Neckargemünd gehöre ich seit 2009 an.

Nele Welter

Chemikerin, 39, verheiratet, vier
Kinder Lehrerin am Max Born Gymnasium
und Mitglied im BUND.

„Experimente wagen“

Für mich stehen Klimaschutz, Mobilität und alle Themen rund um Kinder und Jugendliche im Vordergrund: Als Mutter von vier Kindern hätte ich ohne Ganztagsbetreuung meinen beruflichen Werdegang und die große Familie niemals unter einen Hut gebracht! In einer modernen Gesellschaft müssen sich Mütter und Väter auf eine qualitativ hochwertige, gut ausgebaute Kinderbetreuung verlassen können. Daher trete ich für einen Ausbau der KiTa-Ganztagsbetreuung in Neckargemünd ein. Die Beiträge sollten nach dem Einkommen gestaffelt sein, ein Modell, das sich in anderen Kommunen bereits bewährt hat.

Aus meiner Erfahrung an der Schule weiß ich: Wir haben hier viele Mädchen und Jungen mit einem großartigen Potential, von dem Neckargemünd nur profitieren kann. Damit diese Jugendlichen sich politisch einbringen können, setze ich mich für die Gründung eines Jugendgemeinderates ein.

Statt in Angst vor den Auswirkungen des Klimawandels zu erstarren, sollten wir Schritt für Schritt mit Unterstützung der Stadt unser Schicksal selbst in die Hand nehmen! Daher möchte ich, dass eine Energiewendeberatung geschaffen wird.

Rad- und Fußwege müssen ausgebaut werden, damit nicht nur der Durchgangsverkehr sich in Neckargemünd wohl fühlt.
Ich werde mich dafür einsetzen, dass Neckargemünd in Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel und den Bürger*innen ein Projekt zur Vermeidung von Verpackungsmüll auf den Weg bringt.

Felix Konrad

Architekt, *1987, verheiratet, 2 Kinder Leiter einer Prüfstelle für ökologische Baustoffe und selbstständig als Architekt und Baubiologe

„Nachhaltig in die Zukunft bauen“

Ich bin hier in Neckargemünd aufgewachsen, habe das Gymnasium besucht und habe vor Ort immer noch viele Freunde. Seit 2014 wohne und arbeite ich wieder in Neckargemünd. Jetzt sind wir zu dritt und haben unsere „alte“ Heimat als Familie neu kennengelernt. Als Architekt sehe ich vor allem das städtebauliche Potential, das Neckargemünd besitzt. Im Gemeinderat möchte ich mich für ressourcenschonendes Bauen und zukunftsgewandte Stadtkonzepte einsetzen. Wir gestalten heute die Stadt als Heimat
für unsere Kinder und Enkel.

Ich möchte, dass Neckargemünd für seine Bürger und Gäste wieder an Profil gewinnt. Die schönen Plätze – gerade an Neckarufer und Elsenz – sollten wir erlebbar machen und für den Rad- und Fußverkehr durchgängig erschließen. Die Ortsteile genau wie die Kernstadt brauchen neue Impulse, um dem Leerstand etwas entgegenzusetzen.

Stadtraum ist – ebenso wie die eigenen vier Wände – unser Lebensraum. Diesen Raum sollten wir mit besonderer Sorgfalt gestalten und pflegen.

Ich freue mich, dass der Gemeinderat in seiner Zusammensetzung so divers ist und trotzdem respektvoll und auf Augenhöhe zusammen arbeitet.

Selina-Zoe Weber

Ich bin 28 Jahre alt, Pädagogin
und arbeite derzeit in einem offenen
Jugendtreff in Heidelberg.

„Eine starke Gemeinschaft für eine starke Zukunft!“
Ich bin in Neckargemünd geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach meinem Studium der Anglistik und Pädagogik in Oldenburg habe ich ein Jahr lang in Estland gelebt und dort im Rahmen des europäischen Freiwilligendienstes in verschiedenen Jugendzentren und NGOs gearbeitet.
Neben meiner Arbeit investiere ich viel Zeit und Herz in die Arbeit meines Vereins IBG e.V. Durch die Organisation internationaler Workcamps in Deutschland versuchen wir einen Beitrag zu Frieden und Völkerverständigung zu leisten. Diese besondere Art von Projekten begleiten mich seit meiner Jugend und haben mich nachhaltig beeinflusst, ich habe dort viel über Gemeinschaft, Teamwork und Offenheit gelernt – unabdingbare Qualitäten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Eine gute Zusammenarbeit erreicht man vor allem dadurch, dass alle eine Stimme haben und alle gehört werden! In Neckargemünd wird viel diskutiert, aber die Stimme der Jugend kommt bisher zu kurz. Ein Jugendgemeinderat soll ihnen die Möglichkeit geben, das Stadtleben aktiv mitzugestalten und für ihre Wünsche einzutreten.
Es ist ein alter Spruch für junge Menschen, aber für eine starke Zukunft
müssen wir unseren Nachwuchs fördern! Doch nicht nur unsere Jugend braucht ihre eigene Räume, um sich zu verwirklichen.
Durch die Aufwertung der öffentlichen Plätze, sowie die Schaffung eines
Bürgerzentrums sollen sich alle Menschen in unserer Stadt willkommen und zuhause fühlen.

Ilka Schlüchtermann

Ich bin Jahrgang 1962, Diplom-Übersetzerin für Englisch und Spanisch, verheiratet und habe vier Kinder zwischen 14 und 22 Jahren.

„Miteinander in einer lebenswerten Stadt“

Meine Vision ist ein Leben aller Generationen miteinander statt nebeneinander, „unter einem gemeinsamen Dach“, in diesem Falle dem „Dach“ der Stadt Neckargemünd. Neckargemünd hat ein großes Potenzial an kreativen Köpfen, für die die Stadt Raum und Zeit schaffen sollte. Darum muss das Leben in der Altstadt lebenswerter gemacht werden – durch einen „Treffpunkt“, einen Ort, wo sich die Bürger*innen begegnen und austauschen können. Im Leben miteinander können Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung, einheimische und geflüchtete Menschen sich gegenseitig unterstützen und gewinnbringend voneinander lernen. Die kulturelle Vielfalt durch unsere neuen Mitbürger*innen liegt mir genauso am Herzen wie die Einbindung jugendlicher und älterer Menschen. Ich stelle mir dazu die Schaffung eines Jugend- und eines Seniorenbeirates vor. Auch im Verkehr sollten Fußgänger*innen, Rad- und Autofahrer*innen ein freundliches, umsichtiges Miteinander leben können. Dazu müssen Rad- und Gehwege verstärkt ausgebaut werden.
Die Erziehung von vier Kindern hat mich dazu bewogen, meinen Arbeitsplatz zu Hause einzurichten, wo ich seit 20 Jahre freiberuflich als Übersetzerin tätig bin. Seit 2016 habe ich mich auf das literarische Übersetzen spezialisiert.
Ich bin Trainerin im TV 1876 Neckargemünd, helfe im Freundeskreis der Musikschule und engagiere mich im Asylkreis Neckargemünd.

Heike Geißler

Ich bin Jahrgang 1967 und Kauffrau, verheiratet, drei Kinder.

„Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens in ihr verbringen.“

Ich arbeite in einer Umweltinitiative der Bauwirtschaft als Buchhalterin und bin ehemalige Neckargemünder Stadträtin (2004-2011). Ich bin Mitglied bei den Gemeinschaftssolaranlagen Neckargemünd, im Schwimmbadförderverein sowie dem Alpenverein.
Man kann hier gut leben – und ich möchte mich dafür einsetzen, dass das meine Kinder und deren Kinder auch noch können. Dazu gehört, dass wir verhindern, dass immer mehr Natur verloren geht und immer mehr Tiere verschwinden. Dass die Sommer nicht immer noch heißer und die Populisten nicht immer mehr werden. Mit rührigen Grünen können wir hier vor Ort versuchen, unseren Teil dazu beizutragen.

Anträge:

26.11.2018: Antrag für mehr Mittel für den Klimaschutz im Haushalt Neckargemünd für 2019

Bei den Beratungen für den Haushalt Neckargemünd für 2019 hatte die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen diesen Antrag für Maßnahmen zum Klimaschutz gestellt. Leider wurde der Antrag vom Bürgermeister wegen fehlender Gegenfinanzierung abgelehnt – wobei zu sagen ist, dass dies der einzige Antrag in der Debatte war, bei dem nach einer Gegenfinanzierung gefragt wurde. Die Grüne Fraktion erarbeitet derzeit Vorschläge für eine solche Gegenfinanzierung, die durch Streichung oder Reduzierung anderer Haushaltsposten erfolgen müsste.

Dieser Vorgang zeigt einmal mehr den unzufriedenstellenden Stand, den der Klimaschutz in Neckargemünd hat. Mit den gegenwärtigen Maßnahmen wird Neckargemünd (wie leider auch Deutschland insgesamt) die Vorgaben aus dem Parisen Klimaschutzabkommen nicht erfüllen können. Es bleibt die Erkenntnis: Starken Klimaschutz in Neckargemünd gibt es nur mit starken, stärkeren Grünen.

  1. Gabriele Neumann

    Liebe Grüne, zum Artikel :die Grünen vergessen nichts. War es nicht vorgesehen, dass im Neubaugebiet Kleingemünd nur „naturnahe“ Pflanzen gepflanzt werden dürfen? Ich habe das so in Erinnerung. Die Bepflanzung dort ist sehenswert, ein Spaziergang lohnt sich. Wenn meine Erinnerungen stimmen, wäre es schön, wenn Ihr das einmal kontrollieren und ansprechen würdet. Danke!
    Viele Grüße von Gabi Neumann

    Antworten
    • Hermino Katzenstein

      Petra Groesser, unsere Fraktionsvorsitzende, hat heute direkt per E-Mail reagiert:
      „Hallo Frau Neumann,

      danke für die Frage bezüglich der Bepflanzung im Neubaugebiet.
      Wir werden uns die Vorschriften im Bebauungsplan ansehen und kommen dann auf Ihre Frage zurück. Vielleicht können wir ja mal einen gemeinsamen Spaziergang dort machen.

      Mit freundlichem Gruß
      Petra Groesser
      Fraktionsvorsitzende
      B90/Die Grünen“

      Antworten

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